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Brut Grand Cru
0.75 Liter
Brut Grand Cru
Francois Secondé
29,00 € *
0.75 Liter (38,67 €* pro Liter)
Brut Grand Cru - Doppelmagnum
3 Liter
Brut Grand Cru - Doppelmagnum
Francois Secondé
139,00 € *
3 Liter (46,33 €* pro Liter)
La Loge, Blanc de Noirs, Grand Cru
0.75 Liter
La Loge, Blanc de Noirs, Grand Cru
Francois Secondé
35,00 € *
0.75 Liter (46,67 €* pro Liter)

Mit dem Auto fährt der Champagne-Besucher auf der Autobahn in Richtung Reims und fragt sich, wann denn endlich die Wein“berge“ zu sehen sind. In der flachen Region hinter Chalons-en-Champagne, rund 10 Kilometer vor Reims, der Krönungsstadt der französischen Könige, sieht es mehr nach Landwirtschaft und Viehzucht aus, nicht aber nach den typischen Ebenen einer Cote de Blancs oder den Hügelketten einer Montagne de Reims. Und dennoch passiert der unaufmerksame Fahrer eine der 17 Grand Cru Lagen der Champagne, ohne es wirklich zu merken: Die Ortschaft Sillery.

Sillery gilt für Chardonnay und Pinot Meunier als eine Spitzenlage und bietet knapp 100 Hektar bester Rebfläche. Vollkommen unprätentiös und eher mit britischem „Understatement“. Dafür aber mit einem ausgezeichneten Boden für beste Weintrauben. Auch Francois Secondé hat sich seinen Teil in dieser Region gesichert und bewirtschaftet auf rund 5 Hektar hauptsächlich etwas Chardonnay und, nein, nicht Pinot Meunier, sondern den rassigeren und intensiveren Pinot Noir. Pinot Meunier kommt bei ihm gar nicht nicht vor. Champagner muss rassig sein und gleichzeitig Eleganz versprühen. Das passt für Monsieur Secondé nicht beim Pinot Meunier. Und seine Pinot Noir orientierten Champagner bestätigen ihn und werfen die Frage auf, wieso in Sillery nicht mehr Pinot Noir angebaut wird!

Nach einigen Jahren der Arbeit für andere Winzer entscheidet er sich 1972, ein Haus unter eigenem Namen zu gründen und fortan die Trauben für seinen eigenen Champagner zu nutzen. Dabei verfährt er sehr bedacht mit den Trauben. Er erntet möglichst spät, um einen körperreichen Pinot Noir zu bekommen, der seinen Champagnern den nötigen Tiefgang gibt. Dabei erntet er jede Parzelle einzeln und füllt diese streng getrennt in separate Fässer ab. So erhält er für jede Parzelle einen eigenen Grundwein, der den besonderen Charakter des Weinberges hervorhebt.

Neben seiner Sammelleidenschaft für Korkenzieher – er nennt rund 400 Exemplare sein eigen – versteht er sich vor allem auf Tradition. Er nutzt einen Grossteil alter Rebstöcke, die zwischen 1960 und 1970 angebaut wurden. Vor allem in seinem Jahrgangschampagner sowie seinem La Loge, einem reinen Pinot Noir Champagner, kommen sie vor und schaffen einen wunderbar intensiven und tiefgehenden Geschmack. Deswegen benötigen seine Tropfen auch nur eine sehr geringe Dosage. Mit einer Produktion von etwas über 40.000 Flaschen ist er eher ein kleiner Winzer – dafür aber einer, der alle Flaschen noch mit der Hand „rüttelt“. Eine langwierige, aber beruhigende Aufgabe, wie er augenzwinkernd versichert. 

 

 

Hersteller / Verantwortlicher Lebensmittelunternehmer: Champagne Francois Secondé, 6 Rue des Galipes, 51500 Sillery, Frankreich

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