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Extra Brut
0.75 Liter
Extra Brut
Lallier
73,00 € *
0.75 Liter (97,33 €* pro Liter)
Blanc de Blancs
0.75 Liter
Blanc de Blancs
Lallier
45,00 € *
0.75 Liter (60,00 €* pro Liter)
Grande Reserve
0.75 Liter
Grande Reserve
Lallier
36,90 € *
0.75 Liter (49,20 €* pro Liter)
Rosé
0.75 Liter
Rosé
Lallier
39,50 € *
0.75 Liter (52,67 €* pro Liter)

René James Lallier ist einer der Grand Signeurs der Champagne – wenn auch auf Umwegen. Denn sein Weg zum eigenen Champagner-Haus führte über Deutschland und deutschen Sekt.
Im Jahre 1838 legten die beiden Aachener Bürger Peter Geldermann und Wilhelm Deutz in der Champagne den Grundstein für eine Champagnerkellerei. Die erste „Unternehmung“ der beiden Gründer besaß aber noch keine eigenen Weinberge. Als erfahrene Champagner-Händler kauften Sie einfach schon abgefüllte Flaschen, die sie nur noch degorgieren (= die Hefe aus der Flasche entfernen und neu verkorken), etikettieren und verkaufen mussten. Ein einfaches und aus der Not heraus geborenes Prinzip – aber mit grossem Erfolg! Sie schafften so innerhalb weniger Jahre den Grundstock für das Champagner-Haus Deutz, welches auch heute noch eng mit der Gründung von Champagne Lallier verbunden ist. Bald reichte das Geld aus, um in Ay das Stammhaus Deutz zu erbauen, welches auch heute noch als eines der schönsten Bauten in Ay gilt.

Neben der Champagne wurde aber auch die deutsche Sektherstellung nicht vernachlässigt, die massgeblich durch die Familie Lallier, einem Schwiegersohn der Familie Deutz, geprägt wurde. Mit der „Sektkellerei Geldermann“ in Breisach in Baden wurde nach ähnlichem Verfahren eines der grössten deutschen Sekthäuser aufgebaut, welches in einem spektakulären Verkauf an Rotkäppchen-Sekt verkauft wurde. René James Lallier, der Urenkel des Firmengründers Peter Geldermann, leitete bis Anfang der 2000er Jahr die Geldermann Privatsektkellerei in der fünften Generation.

Doch Anfang der 90er Jahre wurde der Wunsch immer grösser, wieder eine eigene Champagner Marke zu kreieren, die seinem eigenen Ideal nachkommen könnte und der Tradition von Deutz in nichts nachstehen sollte. Nach einiger Suche in seiner „alten Heimat“ gründete René James Lallier 1996 in Ay das Champagner-Haus Lallier. Er kaufte das alte Haus von Champagne Le Brun mit weitläufigen, wunderbaren Kreidekellern auf, die auch heute noch das Kernstück für die Lagerung darstellen.
Dennoch ist nichts so beständig wie die Veränderung. So verkaufte Lallier 2004 sein Champagner-Haus an Francois Tribaut, der heute als Generaldirektor die Geschicke weiterleitet. Lallier ist heute eine Marke mit wachsendem Prestige und einer Historie die ob Ihrer Kürze weit und bedeutsam in die Champagner-Geschichte hineinreicht.
 
Champagne Lallier verfügt insgesamt über etwa 50 Hektar Weinbergel in den sonnenverwöhnten Grand Cru Lagen (die besten Lagen der Champagne) rund um A. Dort wird vor allem Pinot Noir angebaut. Teile der Weinberge liegen darüber hinaus auch in Bouzy und Mareuil Sur Ay, sowie in Grand Cru Lagen an der Cote des Blancs. Lallier verwendet ausschließlich Pinot Noir und Chardonnay für all ihre Cuveés. Die Jahresproduktion beträgt ca. 350.000 Flaschen. 

 

Hersteller / Veranwortlicher Lebensmittelunternehmer: Champagne Lallier, 4 Place Libération, 51160 Ay, Frankreich

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