Kennen Sie schon unseren online Champagner-Berater? Über das Menu CHAMPAGNERBERATER können Sie Ihre besonderen Wünsche in einen prickelnden Champagner umwandeln... Versuchen Sie es doch einmal!

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Das Premier Cru Örtchen Hautvillers im westlichen Marnetal ist bekannt für seine Papststatue von Kreuzzugpapst Urban II., einem Sohn der Region. Wo solche Päpste gedeihen, müssen auch adäquate Champagner entstehen! Das dachte sich auch die Familie Lemaire, die um das Jahr 1890 seinen Startpunkt hat. In keinem ge-ringeren Ort als in Hautvillers, der Heimat der Benediktinerabtei von Kellermeister Dom Perignon erwirbt der heutige Ur-Ur-Großvater Désiré Lemaire die ersten Weinberge und legt den Grundstein für eine bis heute andauernde Erfolgsgeschichte. Allerdings dauert es noch bis in das Jahr 1920, bevor sein Sohn Maurice die ersten eigenen Champagner unter der Marke “Maurice Lemaire” verkauft. Mittlerweile konnten die Weinberge erweitert und die Produktion stetig gesteigert werden. 

Roger-Constant Lemaire, Enkel und Sohn von Maurice Lemaire war ein begabter Winzer und gleichsm fleissiger Visionär. Er verstand die Bedeutung der „Vermählung“ der verschiedenen Rebsorten auf eine aussergewöhnlich elegante Weise, wie sie Dom Perignon mit seiner “Assemblage” hunderte Jahre vorher entdeckt und hoffähig gemacht hatte.  Daher ist die Hochzeit seines Sohnes Roger-Constant mit Yvette Godbillon einer der neuen Meilensteine des Champagnerhauses. Durch die Liebesheirat verdoppelt sich auch gleichzeitig die Rebfläche des Hauses und liefert einen vorher nie dagewesenen Reichtum an Trauben und Rebsorten, die eine neue Qualität der Champagner möglich machen.

Davon inspiriert wird nun auch der noch heute gültige Markenname Champagne R.C. Lemaire ins Leben gerufen. Roger-Constant vergrößerte weiter die Weinberge der Familie und breitete sich auf die klassischen Gebiete um  Hautvillers, Cumières, Binson-Orquigny, Reuil, Troissy, Leuvrigny und Baulne en Brie aus - insgesamt vereinigte er so eine Gesamtfläche von 13 Hektar. 60 % der Rebfläche nimmt Pinot Meunier ein, hinzu kommen Pinot Noir und Chardonnay.

1975 heiratet Brigitte Lemaire den Maitre de Chais (Kellermeister) von Moet et Chandon, Gilles Tournant. Mit einem vielfältigen Fundus aus seiner Arbeit bei Moet et Chandon bewirtschaftet die junge Familie nun die eigenen Weinberge und mo-dernisiert das gesamte Champagnerhaus. Allerdings sind sich Gilles und Brigitte ihrer Familientradition bewusst und setzen viel Augenmerk auf eine schonende und traditionelle Verarbeitung der Trauben. Bis zum heutigen Tag nutzen sie keinerlei Pestizide oder chemische Düngemittel für die Böden. Gilles Tournant greift lieber auf ökologische Mittel zurück. Dadurch ist eine Sekundärfauna in seinen Weinbergen sehr präsent. Für die Bodenverbesserung werden organische Stoffe verwendet, die für den biologischen Anbau genehmigt sind. Die Begrünung seiner Parzellen verhindert zudem das zerstörerische Phänomen des Bodenabtrages.

Heute ist die jüngste Generation der Familie mit Guillaume Tournant im Champagnergut tätig. Ganz der Tradition einer sorgsam ausgewählten Assemblage verpflichtet, wie sie Dom Perignon in Hautvillers erfand. Zumindest fällt der Blick aus den Lemaire Weinbergen immer wieder auf die Kirchenspitze seiner Abtei - und färben vielleicht etwas auf die aussergewöhnlichen Champagner des Hauses Lemaire ab...

 

Hersteller / Veranwortlicher Lebensmittelunternehmer: Champagne Lemaire, 50 Rue de la Glacière, 51700 Villers-sous-Châtillon, Frankreich

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